Wanderreise nach Sizilien – wohin den sonst!

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Wandern Sie durch die 3 Nationalparks von Sizilien

Geheimisvolle Monolithen, wilde Orchideen und glasklares
Quellwasser

Termine: 5 - 11 November 2011
	 14 - 21 April 2012

Programm & Leistungen
- 7 Übernachtungen im Hotel Kalura
- Transfers vom und zum Flughafen Palermo
- 3 Wanderungen in den Nationalparks
- 1 Stadtführung Cefalu + kleine Rocca Wanderung
- Begrüßungscocktail
- Wanderguide ist bei allen Touren dabei
- Transfers zu den Wandereinstiegen und zurück
- Halbpension (Frühstück u. Abendessen im Hotel)
- Die Wanderungen sind zwischen 4-6 Stunden und
wird auch auf die Teilnehmer abgestimmt.

Die anderen Tage stehen Ihn zur freien Verfügung, hier
können wir Ihnen aber auch fakultative Ausflüge anbieten.
Auch gerne eine Tour zum Etna.

Preis: 579 Euro
Pro Person im Doppelzimmer
20 Euro Einzelzimmerzuschlag pro Nacht

Anmeldung: Hotel Kalura
Gerrit Curcio
Via Vincenzo Cavallro 13
90015 Cefalu
www.hotel-kalura.com
info@hotel-kalura.com
Tel: 0039 0921421354

Wandern in den Madonien

Der Naturpark der Madonien zählt mit seiner Fläche von über
40.000 ha zu den bedeutendsten Siziliens. Schon im 19. Jh
erforschten Naturwissenschaftler das Madoniengebiet wegen
der einzigartigen Flora, der viele endemische Pflanzen
zugeordnet sind. Knorrige Korkeichen, Weissdornbüsche
und duftende Heckenrosen säumen des Wanderers Wege.
Im Frühjahr sind die Madonien Heimat blühender, wilder
Orchideen, die alle unter strengem Naturschutz stehen,
wie auch die seltene Nebrodentanne. Die Gebirgsformationen
des Parkes erzählen eine faszinierende, Millionenjahre alte
Geschichte; die Spuren der geologischen Evolution sind
unauslöschlich in den Fels geprägt. Der Pizzo Carbonara,
an dessen Flanken sich eine Mondlandschaft mit unzähligen
karstigen Dolinen bis in die Gipfelregion zieht, ist mit seinen
nahezu 2.000 m die höchste Erhebung und auch der
zweithöchste Berg Siziliens.

Nebroden:
Das mit über 85.000 Hektar größte zusammenhängende
Regionalpark-Gebiet Siziliens wird quasi von vier Straßen
eingerahmt: Es erstreckt sich zwischen der SS 117 bei
Mistretta im Westen und der SS 116 bei Randozzo im
Osten und von der SS 113 an der Nordküste fast bis zur
SS 120 im Landesinneren.
Der Park - in unterschiedliche Schutzzonen eingeteilt- lädt
mit vielen kleinen sehenswerten Örtchen zum Bummeln
ein und hält aber vor allem in seinen verschiedenen
Vegetationszonen unendlich viele Möglichkeiten zum
Wandern, zum Ruhesuchen und zur Erholung und zur
Tier- und Pflanzenbeobachtung bereit.
Ausgedehnte Buchen- und Korkeichenwälder wechseln
ab mit schroffen Felsen aus Kalkstein und Feuchtgebieten,
ie Lebensraum für unzählige bedrohte Tier- und
Pflanzenarten sind. Nicht weniger als 70 verschiedene
Schmetterlingsarten sind hier bereits registriert worden,
von den noch zahlreicheren Insekten- und Vogelarten
ganz abgesehen. Die staatliche Gesellschaft, die für das
Nèbrodi-Gebiet zuständig ist, gibt Info-Broschüren und
Pläne in mehreren Sprachen heraus und hat ihren Hauptsitz
in Caronia an der SP 168, auf der man von der
SS 113 im Norden aus einen lohnenswerten Ausflug
einmal quer durch das Gebiet nach Capizzi machen
kann (86 km).  Den höchst gelegenen Punkt des
Gebietes findet man bei einer Wanderung oder einem
Ausflug auf der SS 289, die von San Ágata di Militello
im Norden nach Cesarò im Süden führt: Von der
deutlich gekennzeichneten Portella Femmina Morta
auf gut 1500 Metern Höhe führt ein Weg zum Monte
Soro, der von seinem Gipfel in 1847 Metern Höhe
fantastische Aussichten bereithält (100 km).
Unendlich die Zahl der Parkmöglichkeiten, der
Wandertafeln und Wanderwege, der Gipfel und
Seen im Gebiet. Ein Steineichenwald in 1000 Metern
Höhe gilt es zu bewundern (an der SS 289 kurz vor der
Portella Femmina Morta linkerhand; 95 km) und einen
Wasserfall ganz im Osten der Nèbrodi auf dem Gebiet
der Gemeinde Galati Mamertino (113 km).
Wer einen weiten Blick auf die Nordküste zwischen Cefalù
und Capo d' Orlando werfen möchte: Auf dem Monte
San Fratello an der SS 289 steht das Kloster Dei Tre Santi,
erbaut im arabisch-normannischen
Stil (71 km). 

Parco dello Zingaro
Der Parco dello Zingaro ist das erste Naturschutzgebiet
Siziliens, das von der einheimischen Bevölkerung
1981 mit viel Engagement und nach langem Tauziehen
mit den Behörden erkämpft wurde. Sie verhinderten
damit den Bau einer 7 km langen Straße zwischen
Scopello und San Vito lo Capo, wo jedes Jahr im Herbst
das größte Couscous-Fest Siziliens stattfindet.
Der Parco, ganzjährig jeden Tag zugänglich, ist wegen
seiner fantastischen Badebuchten inklusive
Tauchmöglichkeiten im Sommer sehr beliebt bei den
Sizilianern. Auch wandern lässt es sich auf den gut
ausgeschilderten Wegen das ganze Jahr hindurch -
von 0 bis auf 913 Metern Höhe hinauf. Am Eingang
des sehr gut gepflegten komplett geschützten 1.600 Hektar
umfassenden Areals erhält jeder Besucher eine Karte
des Parks, auf dem alle Wege, Höhenlinien und
Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind. Innerhalb des
Parks befindet sich nicht nur ein kleines Naturkundemuseum,
die ehemalige Siedlung Zingaro und die imposante Grotta
dell' Uzzo, die schon in prähistorischer Zeit bewohnt
worden sein soll. Hier steht auch zu Tausenden die
einzige auf Sizilien wirklich heimische Palmenart, die
Zwergpalme (palma nana), die Jahrhundertelang in der
Korbflechterei Verwendung fand. Botaniker finden
650 verschieden Pflanzenarten, und auch die Tierfreunde,
unter ihnen besonders die Ornitologen,
kommen auf diesem sehr erholsamen kleinen Fleckchen
Erde vielfältigst auf ihre Kosten. 

Blogger: Gerrit Curcio
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